|
Verfasst am: 17. 11. 2010 [03:56]
|
|
Harakiri
Themenersteller
Dabei seit: 17.11.2010
Beiträge: 2
|
Die aktuellen Ereignisse rund um den Hund Amor veranlassen mich, das Thema zu eröffnen.
Einerseits werden von Tierfreunden/Tierschützern massive Aktionen gegen Züchter, Tierquäler schlechte Halter etc. erwartet, bestmögliche Unterbringungsmöglichkeiten der Tiere und entsprechende Verpflegung. Ein armes Tierchen beispielsweise aus Nitra oder anderen Vernichtungsstationen berührt die Herzen tierlieber Menschen und fördert im allgemeinen die Hilfs- und Spendenbereitschaft.
Denn wie es scheint, ist man sich über die Kosten, die durch Tierschutz entstehen, nicht im Klaren. Oder will man es lieber nicht wissen, wie das alles bezahlt wird?
Es werden Tiere abgegeben, weil man in Urlaub fährt, wegen Krankheit, Todesfällen und anderen Gründen. Man Zahlt eine angemessene Spende - Tschüss und Auf Wiedersehen!
Aber ist die Spende tatsächlich der Preis, was das Tier tatsächlich kostet?
Ein Tierheim voller Tiere - wie hoch sind allein die monatlichen Tierarztkosten?
Woher kommen also die Gelder? Von den Spenden? Von den Kommunen? Wohl kaum, denn die Kassen sind allgemeinhin knapp, wie wir alle wissen!
was macht man dann? Das arme Tier in Nitra lassen? Gott wird's schon richten?
Eigeninitiative, indem man "edlere" Tiere möglichst teuer verkauft? Halt - das geht nicht! Das sind ja Mafiamethoden, so der Vorwurf. Der Verein bereichert sich im Namen des Tierschutzes, die Vereinsvorstände füllen sich die Taschen durch professionellen Handel mit Tieren!
Ich persönlich denke nicht, dass das so ist, die Gelder landen meines Erachtens zu 100% wieder bei den Tieren.
Ich denke, das WÄRE prinzipiell in Ordnung so. Wäre da nicht, wie in diesem Fall, eine Familie aus Ungarn, der durch genau diese Methoden übel mitgespielt wurde und die offenbar schrecklich darunter zu Leiden hat.
Oder ist alles nur Larifari? Geschreih um nichts? Ich bin gespannt!
|
|
Verfasst am: 18. 11. 2010 [08:24]
|
|
Lovelydog68
Dabei seit: 09.11.2010
Beiträge: 2
|
Was auch immer da schiefgelaufen ist können glaube ich nur die wirklich Beteiligten beurteilen!! Daß hier etwas grundlegend daneben geht hat ja wohl schon jeder gespannt!!
Tierschutz ist ein Knochenjob nicht nur durch die körperliche Arbeit sondern auch durch den seelischen Druck.. weil man leider nicht jedem Tier helfen kann und oftmals kämpft man um ein kleines Tierleben um es dann doch zu verlieren.
Ich für meine Person habe meinem Unmut darüber Luft gemacht das Frau M. Tierschutz-vorsitzende leider wie es mir scheint keinerlei Gefühl anderen Menschen besonders Kindern gegenüber hat...Saufratz...Möchtegernhundebesitzer..ect.ect.
Auch ich habe einen Sohn (heute bereits 17) der mit Tieren großgeworden ist und ich weiß wie sehr ein Kind auch mit 9 Jahren bei dem Verlust eines Tieres leidet. Natürlich kann ich als Eltern einem Kind niemals die Erziehung und Verantwortung für ein Tier egal welche Rasse auch immer alleine übertragen, aber ich glaube daß steht hier auch nicht zur Debatte. Nur finde ich daß der Tierschutz nur zum Ziel kommen kann wenn ich bereits die Kinder mit einbeziehe denn die Kinder von heute sind die Tierschützer von morgen.
Daß scheint Frau M. nicht so ganz klar zu sein und wenn wir Möchtegernhunde- Besitzer uns keine Hunde aus dem Tierschutz mehr holen wird es im Auslandstierschutz sehr eng. Auch ich besitze zwei Hunde einen Rüden mit ca.11-13 Jahren (weiß keiner so genau) aus der Tötung in Frankreich und eine 11 jährige Hündin die ich mit 6 Wochen vor dem Tod auf dem Misthaufen gerettet habe, hier in Deutschland. Jeder tut in seinem Rahmen was er kann und ich kann mir nicht vorstellen daß diese "Schlammschlacht" dem Tierschutz dienlich ist. Allerdings muss ich auch sagen wer kein Herz oder Mitgefühl und Respekt gegenüber Menschen hat der hat im Tierschutz nichts verloren. Wie kann ich andere Menschen für den Tierschutz sensibilisieren wollen und habe selbst daß Mitgefühl eines "Hackstocks"
Und wie ich bereits im Gästebuch erwähnt habe,hat sich der kaltherzige Ruf der Frau M. schon vor diesem Vorfall bis zu uns nach München herumgesprochen. Leider muss eine gesamte Organisation unter dem Benehmen eines Einzelnen leiden, und zu Fr. Wagner fälllt mir gar nichts mehr ein. Wenn ich mich nicht anders zur Wehr setzen kann als mit meinen "Anwälten" na ja ich weiß nicht ist es den so schwer aufeinander zu zugehen???? Wo liegt daß Problem ein unverfängliches Foto zu machen und auf die Website zustellen, man muss ja keine Daten oder Bilder der neuen Besitzer veröffentlichen. Tut mir leid für die Argumentation dieser Dame habe ich keinerlei Verständnis, wer bezahlt eigentlich die Anwälte???..der Tierschutz??? Mal nebenbei als ich mich vor einem guten Jahr entschlossen hatte den alten Schäfirüden aus der Tötung zu Adoptieren hat sich kein Mensch für meinen Gartenzaun interessiert oder ob ich für mein Tier 20-30.000 € übrig habe da hat nur gezählt ob ich mit diesen oftmals schwer traumatisierten Hunden Erfahrung habe und ob ich in der Lage bin einem Hund die Liebe und Pflege zugeben die er braucht und verdient hat!!!! Aber vielleicht war daß auch nicht wichtig weil diesen alten Knaben vielleicht sowieso keiner mehr gewollt hätte? Nein sondern für diese Tierschützer wirklich der Platz entscheidend war.
Mit lieben Grüßen
Sabine Kaul
|
|
Verfasst am: 18. 11. 2010 [17:15]
|
|
Schwabbelbabbel
Dabei seit: 18.11.2010
Beiträge: 2
|
Hallo Frau Kaul,
als „Kein Mitglied“ hatte ich ja schon das Vergnügen im Gästebuch mit Ihnen. Schön, dass Sie hier sind!
Gestern hatte ich ein längeres Gespräch mit besagter Vorsitzenden wegen „Amor“. Und ganz so gefühlskalt ist sie nun wirklich nicht, so wie es hier für viele den Anschein haben mag.
Und wie ich bereits im Gästebuch erwähnt habe,hat sich der kaltherzige Ruf der Frau M. schon vor diesem Vorfall bis zu uns nach München herumgesprochen.
Die Tierschutzarbeit ist wirklich eine knochenharte Angelegenheit. Es bleibt nicht aus, dass man es sich mit der Zeit mit dem einen oder anderen verdirbt. Der Neid ist gross unter den Tierheimen und Organisationen, der Kampf um Spender und andere Geldgeber mit voller Härte ausgetragen. Da kann ein gewisser Ruf schnell hängen bleiben, denn das vermeintlich Negative posaunt man halt i.d R. wesentlich lauter hinaus, wie das Positive.
Und die erwähnten Kraftausdrücke – ich sage zu meiner Tochter auch schon mal „du Saufratz“, dabei nehme ich sie in den Arm und wir lachen drüber. Nur wenn das keiner hört wie wir lachen, und nicht sieht wie ich sie dabei in den Arm nehme, dann heisst es natürlich: „wie geht der denn mit seiner Tochter um, das ist ja das allerletzte!!!“
Und die Möchtegernhundebesitzer – mein Gott – sie ist ein recht imulsiver Mensch. Da lässt sie schon mal was rausflutschen, was ihr im nächsten Moment leid tut. Oder aber auch nicht 
Egal, wie man dazu steht – sie meinten im Gästebuch irgendwo, dass für Frau M. wohl die Preise das wichtigste seien. Wie gesagt, es ist ein sehr hartes Geschäft, die Kassen sind knapp, alles muss aber finanziert werden. Auch ein Tierarzt beispielsweise, der im Monat was weiß ich wie viele Tiere behandelt, macht das nicht umsonst. Dazu die ganzen anderen Kosten – da kommt aber einiges zusammen. Wenn man dann durch die Medienwelt erfährt, dass man einen mafiösen Tierhandel in großem Stil betreibt, weil man für einen Hund eine Unkostenpauschale von 250 € (egal ob Rassehund oder nicht!) erhebt, dann kann einem doch schon mal der Kragen platzen, denke ich. Nur mal angenommen, dass das nicht so zutrifft, wie hier behauptet wird, dass sie also kein so schrecklicher Mensch ist und sich nicht an den Tieren bereichert: Dann ist das doch auch ganz schön verletzend für die, wenn man sich 30 Jahre den Allerwertesten für die Sache aufgerissen hat! Oder etwa nicht?
Wissen Sie – es gab schon einige Tierschutzvereine und Tierheime hier in der Region. Dass ausgerechnet die Tierschutzbewegung Ostbayern mit ihrem Tierheim übrig geblieben ist, hat seine Gründe. Aber bestimmt nicht den, dass eine Frau Machowetz mit Kampftruppen und Kalaschnikow's im Anschlag durch die Straßen gezogen ist.
Liebe Grüße
Robert Grede
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 18.11.2010 um 17:27.]
|
|
Verfasst am: 19. 11. 2010 [08:55]
|
|
Lovelydog68
Dabei seit: 09.11.2010
Beiträge: 2
|
Hallo, Hr.Grede,
schön von Ihnen zu hören! Ja, ich muss Ihnen in vielen Dingen recht geben!!
Auch ich habe nicht immer die passenden Worte parat. Vielleicht sollte auch ich mir einmal ein eigenes Bild der Tierschutzbewegung machen.
Manchmal urteilt man vielleicht ein bischen vorschnell. Ausserdem glaube ich können wir alle ( auch ich) wieder langsam runterkommen,den ich glaube nicht daß es Amor jetzt schlecht geht und ich hoffe daß der kleine Marcel sich vielleicht in einen neuen kleinen Hund verliebt der vielleicht ein bischen geeigneter für ihn und seine Familie ist.
Die Strassen von Ungarn sind voll von kleinen"Amors" die dringend ein zu Hause brauchen
Vielleicht sollten wir uns alle lieber Gedanken machen wie wir den Tieren in Ungarn sinnvoll helfen können,denn der Winter steht vor der Tür und der kann auch in Ungarn sehr hart und grausam sein für die Tiere.
Manchmal will man helfen und schießt weit über das Ziel hinaus, mir hat der kleine Junge leid getan, nur glaube ich mittlerweile auch nicht mehr so ganz daran daß es seiner Mutter nur um den Hund geht. Denn als Mutter kann ich auf mein Kind positiv einwirken und muss nicht noch "Öl" ins Feuer kippen, natürlich tut es weh sein Kind traurig zu sehen aber ich muss meinem Kind dann sinnnvoll helfen und daß tue ich nicht mit solchen Aktionen wie Beleidigungen und Drohungen.
Kleine Anmerkung noch meine Wortwahl meinem alten Hundeopi gegenüber stößt bei manchen Mitmenschen auch nicht immer auf Gegenliebe "geliebtes Terrorfossil".
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Wochenende
Sabine Kaul
PS: wäre schön hier mal wieder von Ihnen zu hören
|