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Ferkelalarm im Tierheim

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13.04.10 14:39 Alter: 2 Jahr/e
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Am Samstag, den 10.04.10 war wieder mal die Hölle los. Viele Spaziergänger, große Aufregung als plötzlich kleine Ferkel vorm Tierheim im Wald herumliefen. Man musste nicht lange überlegen, wo sie entkommen sind. Unterhalb des Tierheims betreibt nämlich ein Bauer eine Schweinemast, wo die Tiere auf so kleinen Raum gehalten werden, dass sie bewegungsunfähig sind. Die Schweine müssen auf dem blanken, kalten Betonboden liegen, nicht mal Stroh hat man dort für die Tiere übrig. Legale Tierquälerei, wie es leider in der Landwirtschaft immer noch üblich ist. 

Christine, eine gerade anwesende Tierliebhaberin, flippte förmlich aus, bei dem Gedanken, die süssen kleinen Ferkel, die die Flucht aus ihrer misslichen Lage schafften, wieder zurückgeben, und ihrem bekannten Schicksal überlassen zu müssen. Aber wohin mit 2 Ferkel, die zu Riesenschweinen heranwachsen? Im Tierheim haben wir dafür leider keine Unterbringungsmöglichkeit. Auch unsere Aussenstelle, die bereits 5 Schweine beherbergt, ist voll eingedeckt. 

Letztendlich sagte uns Herr Denkmayer zu, dass er die beiden Ferkel bei sich privat am Hof aufnehmen würde. Überglücklich ging Christine zum Bauern, und bot ihm den Freikauf an. Die immer sehr unwirsche Bäuerin, die gleich alle Türen des Schweinestalls schloss, damit man das Elend der Tiere nicht sehen soll, lehnte erst patzig ab. Erst der Bauer stimmte dem Verkauf zu. Vermutlich verlangte er mehr als sonst, und freute sich über ein gutes Geschäft.

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